[Rezension] Saving Phoenix (Joss Stirling)




Titel: Saving Phoenix
Autor: Joss Stirling
Seiten: 394
Format: Taschenbuch
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 01.03.2015
Preis: 8,95€ (D) Hier kaufen

Ab 14 Jahren
Band 2





Die 17-jährige Phoenix wächst in der Gemeinschaft krimineller Savants, Menschen mit einer übersinnlichen Fähigkeit, auf. Für deren Anführer muss Phoenix ihre Gabe, das Zeitempfinden in fremden Gehirnen zu manipulieren, zu Diebstählen nutzen und das Gestohlene dann bei ihm abliefern. Als sie bei einer Gruppe amerikanischer Studenten iPads stehlen soll, trifft sie auf Yves Benedict. Doch der ist mehr als ihr nächstes Opfer - er ist ihr Seelenspiegel. Yves erkennt dies sofort und entwirft einen Schlachtplan, um Phoenix aus der Gemeinschaft zu befreien und den Anführer zu bezwingen. Doch dieser will die Macht der besonderen Verbindung zwischen Phoenix und Yves für seine eigenen Zwecke nutzen...



Nach Band 1 und dieser wirklich schönen Idee der Savants und Seelenspiegel musste ich mich einfach an den nächsten Band machen und die Reihe möglichst schnell weglesen. Wie nicht anders zu erwarten hat mir der Teil nicht so gut gefallen wie der erste. Trotzdem mochte ich die Story.

Phoenix konnte mich nicht so schnell für sich einnehmen wie Sky. Dadurch, dass sie klaut und in wirklich fiesen Verhältnissen aufleben musste hat das natürlich auch auf sie abgefärbt. Trotzdem muss ich sagen, dass sie trotz dieser Verhältnisse ein wirklich guter Mensch ist und niemandem weh tun will. Das fällt auch auf als ihr Anweisungen eingepflanzt werden, wie man es aus Band 1 bei Sky kennt.

Diesmal ging es außerdem um Yves, der ja sehr klug ist und sich eher aufs Lernen konzentriert. Mir war er eigentlich recht schnell sympathisch und auch das erste, bzw. eher zweite Aufeinandertreffen von Phoenix und Yves fand ich spannend. Diese Seelenspiegel-Sache gestalten die Benedicts aber auch immer wie Verrückte, da brauchen sie sich nicht wundern, dass die Mädchen so reagieren.

Die Benedicts sind nach wie vor großartige Charaktere, die ich mittlerweile total ins Herz geschlossen habe und die auch definitiv zu einer meiner Lieblingsfamilien-Buchcharaktere zählt. Karla ist mir in diesem Teil besonders rührselig und emotional aufgefallen, weil sie nie eine Tochter bekommen, dafür aber sieben Söhne hat und sich somit immer über ein neues Familienmitglied freut.

Es kam durch Karla wirklich zur ein oder anderen ganz witzigen Situation und auch die Reaktion der Jungs auf ihre Mutter war schön mit anzusehen. Gerade gegen Ende fand ich sie sehr lustig und auch die Brüder haben da eine sehr witzige Szene gehabt.

Das Ende an sich war für mich auch ein Highlight. Was da passiert möchte ich nicht verraten aber kurz vorher hatte ich es schon erahnt und war dann regelrecht erleichtert, dass es auch dazu gekommen ist :) Wenn die Situation schon so ist kann man das definitiv machen. Eine andere Lösung bleibt eh nicht. Mehr sage ich aber nicht!

Andere Nebencharaktere, wie Tony haben leider keine so besonders große Rolle eingenommen, dafür aber die Bösewichte, wie der Seher, der alle unter seine Kontrolle bringen will und Unicorn oder Dragon. Dazu verrate ich aber nicht noch mehr, weil ich euch sonst zu viel vorwegnehmen würde :)

Die Story an sich mochte ich eher weniger. Zwar war die Idee des Sehers und der Situation von Phoenix interessant und auch ganz gut durchdacht, aber mich konnte es lange nicht so packen, wie die Geschichte aus Band 1. Das Aufeinandertreffen von Yves und Phee fand ich schön und auch die Situation in der Familie und wie sie Phee aufgenommen haben war toll. Selbst das Shoppen und Alltägliche, was eben auch mal dabei sein sollte fand ich super! So hat man auch mal gesehen wie sich Sky eigentlich eingelebt hat. Aber mir fehlte etwas bei der Grundstory und ich hoffe, dass Band 3 mich dann wieder mehr überzeugen kann.




Dieses Buch hat mir gefallen und ich bin nach wie vor ein Fan der Familie Benedict, sowie Sky und selbst Phoenix, die mich nach und nach mehr für sich einnehmen konnte. Das einzige was mir nicht so gut gefallen hat war die Story, weil ich lieber noch mehr von der neuen Familiensituation gehabt hätte, als von ständigen Zweifeln. Und auch wenn ein Seelenspiegel etwas ganz tolles ist finde ich, dass es mit den beiden etwas zu schnell auf den Liebespfad ging. Das Ende fand ich trotzdem ganz große Klasse und gerade da kann man diese Familiensituation eben auch ganz toll sehen. Auch Phee scheint sich da endlich wohl zu fühlen und genau das wollte ich sehen. Trotzdem wird die Story viele beeindrucken können, ich fand Band 1 aber etwas besser und muss hier deshalb auch eine etwas schlechtere Wertung vergeben. Dieses Buch bekommt von mir 3,5 Leseschmetterlinge :)


Kommentare:

  1. Mir hat dieser Band auch nicht ganz so gut gefallen, allerdings war der 1. auch unschlagbar klasse! :)

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    1. Da kann ich dir nur recht geben :) Ich mag diese Reihe an sich sehr gern nur dieser Band war eben etwas schwach.

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