[Rezension] Der Sommer, der uns trennte (Cat Jordan)




Titel: Der Sommer, der uns trennte
Autor: Cat Jordan
Seiten: 304
Format: Taschenbuch
Verlag: HarperCollins
Erscheinungsdatum: 15.08.2016
Preis: 14,99€ (D) Hier kaufen




Die Gedanken wirbeln erbarmungslos durch ihren Kopf. Das darf nicht sein. Denn wenn es stimmt, bricht ihre Welt zusammen. Gemeinsam aufs College gehen, verloben, heiraten, all das würde es nie mehr geben. Niemand scheint Middie in ihrem Schmerz zu verstehen. Bis auf Lee – Nates bestem Freund, mit dem sie sich nie gut klargekommen ist. Aber er ist der Einzige, an den sie sich anlehnen kann. Und plötzlich erwächst aus der gemeinsamen Sorge, etwas Neues.




Auf dieses Buch bin ich bestimmt tausend Mal gestoßen, bis ich das Glück hatte es bei Lovelybooks zu gewinnen. Allein das Cover hat mich total angezogen und so ging es mir dann auch mit der Geschichte.

Man kommt unheimlich schnell und leicht in die Geschichte rein und gerade der Start war für mich besonders spannend und romantisch. Nate und Middie ergeben ein absolut perfektes und unschlagbares Paar, deren Liebe einfach nur toll anzusehen war. Die beiden haben genau das gehabt, was ich in dem Moment sehen wollte und dann geht das Drama los.

Es war für mich genauso schwer wie für Middie mit der neuen Situation umzugehen und ich hatte immer wieder das Gefühl in ihrer Haut zu stecken. Die Ereignisse haben mich so berührt, dass ich selbst weinen musste und es mir als Leser einfach total nahe ging. Und doch waren da immer die Gedanken, dass es nicht sein kann und alles wieder in Ordnung kommt. Und dann kommt alles Schlag auf Schlag und ganz anders als erwartet.

Lee lernt man erst mit der Zeit besser kennen. Zu Beginn war er für mich ein reiner Störfaktor und ich wollte, dass er Middie endlich in Ruhe lässt und seinen eigenen Weg geht. Doch je besser man ihn kennenlernt und je mehr man merkt, dass er eine unglaubliche Stütze und eine tolle Person ist, umso lieber hatte ich ihn und wollte auch nicht mehr, dass er geht.

Middie ging es ebenso, auch wenn ihre Gefühlswelt komplett durcheinander war. Durch die Ereignisse waren erstmal nur wirre Gedanken angesagt und dann kam alles noch mehr durcheinander und es gab Gedanken, die logisch, zugleich aber unlogisch waren und so fühlt man sich mit Middie als würde man einen schweren Fehler begehen und doch das absolut Richtige tun.

Mit der Zeit weiß man nicht mehr was man hinnehmen soll und was nicht und ich hatte oft Schwierigkeiten einzuschätzen ob Middies Entwicklung nun gut oder schlecht ist. Doch die Dinge, die sie erlebt waren es wert und ich denke, dass sie letzten Endes die Person geworden ist, die sie wirklich sein will.

Wenn man Anfang und Ende miteinander vergleicht fällt auf, dass Middie sich komplett verändert hat und wo sie anfangs lieb und total von Nate besessen war, ist sie am Ende scheinbar jemand, der seinen eigenen Weg gehen will und weiß was er will. Gleichzeitig fällt es schwer sich von einigen Dingen zu lösen. Doch die neuen Sachen haben mir auch gut gefallen.

Ob nun Middie, Haley, Lee, Nate, die Familien oder alle anderen. Alle Charaktere hatten etwas besonderes und auch wenn es immer Personen gab, die Middie in etwas reinreden wollten war klar, dass sie früher oder später herausfinden würde, was wirklich das Beste für sie ist. Auch wenn sie vorher oft sehr naiv handeln musste, was mir nicht immer gut gefallen hat.




Es ist diesmal wirklich nicht ganz leicht eine Rezension zu verfassen, denn ich will euch keinesfalls etwas vorwegnehmen und möchte doch sagen, dass dieses Buch gut zeigt, dass man manchmal, auch wenn es besonders hart ist, abwarten sollte bevor man alles aufgibt. Gleichzeitig zeigt das Buch aber auch, dass es nicht falsch ist neue Dinge auszuprobieren und einen neuen Weg zu wählen, wenn der alte Weg nicht mehr passend scheint. Und genau diese Grundaussagen haben das Buch so schön gemacht. Doch auch die Charaktere waren alle toll ausgearbeitet und gerade Lee, Nate und Middie stehen im Vordergrund der Gedanken und Gefühle. Was ich auch schön fand war, dass nicht nur auf die Jungs, sondern auch auf Middies eigene Gedanken und Zukunft Wert gelegt wurde und sie darüber hinaus auch Zeit mit ihren Freundinnen hatte. Davon hätte ich mir noch mehr gewünscht, doch ich bin froh, dass sie überhaupt einen doch sehr präsenten Part übernommen haben. Das wichtigste ist natürlich die Liebesgeschichte, die ich ganz toll fand und die zeigt, dass alles anders kommen kann, als man denkt. Das Ende hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, doch auch da hätte ich mir mehr Details und mehr Ausführungen gewünscht. Insgesamt gibt es deshalb 4 Leseschmetterlinge von mir :)
An dieser Stelle danke ich dem HarperCollins-Verlag und Lovelybooks für das *Rezensionsexemplar

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