[Rezension] Spiegelsplitter (Ava Reed)




Titel: Spiegelsplitter
Autor: Ava Reed
Seiten: 358
Format: Taschenbuch
Verlag: Impress
Erscheinungsdatum: 22.10.2015
Preis: 12,99€ (D) Hier kaufen

Ab 14 Jahren
Band 1




Caitlin weiß nicht, was es bedeutet, sich in einem Spiegel zu sehen, denn sie erblickt nichts darin. Doch er zieht sie an, ruft sie zu sich, wo auch immer sie ist. Eines Tages steht sie dem geheimnisvollen Finn gegenüber, der eine Sehnsucht in ihr weckt, der sie nicht entkommen kann. Immer wieder begegnen sich die beiden, ohne zu wissen, was sie in Wirklichkeit verbindet. Bis Caitlins Erbe zu erwachen beginnt und sie erkennt, dass es mehr auf dieser Welt gibt, als sie ahnt.



Endlich habe ich es geschafft, dieses Buch zu lesen :) Die ganze Zeit über wollte auch ich etwas von Ava Reed kennenlernen und nun war Spiegelsplitter mein erstes Buch von ihr!

Caitlin ist eine sympathische Protagonistin, die mir an sich gut gefallen hat. Sie lebt relativ einfach, wenn man von einigen Umständen absieht und arbeitet in einer Buchhandlung. Durch ihre Besonderheit mit den Spiegeln ist man automatisch interessiert an ihrer Geschichte und so hatte ich auch Spaß daran herauszufinden, wer sie ist und was es damit auf sich hat. 

Es gab aber auch Dinge, die mich ab und an gestört haben, zum Beispiel, dass sie sich ziemlich schnell auf einen Jungen einlässt und den Leuten auch schnell Vertrauen schenkt. Darüber hinaus hatte ich das Gefühl, dass sie ständig bewusstlos oder am Schlafen war, wobei sich das gegen Ende auch gebessert hat.

Neben ihr lernt man auch Finn als Protagonisten kennen und man erlebt jedes Kapitel aus beiden Sichten. Da Finn mir an sich ebenfalls sympathisch war, fand ich das nicht weiter schlimm und es gab auch oft interessante Details, die man sonst nie erfahren hätte. Trotzdem muss ich sagen, dass es auf Dauer etwas langatmig war und ich mir das etwas anders gewünscht hätte. 

Abgesehen davon hat es mich auch hier gestört, wie schnell er von Cat gefangen genommen wird, andererseits hatte die Beziehung zwischen den beiden auch etwas sehr besonderes, das man später nach und nach aufdeckt. Seine Fähigkeiten sind natürlich sehr besonders und waren definitiv spannend, zumal er durch sie eine Art Heldenrolle einnehmen konnte.

Die Nebencharaktere haben mir hier sehr gut gefallen, gerade Kohana und Raphael, sowie Erin fand ich interessant. Doch auch Lorcan, Myra und Aidan haben mir wahnsinnig gut gefallen und man hat gemerkt, wie sie praktisch alle eine große Familie bilden! Die Nähe der Charaktere zueinander war somit ein großer Pluspunkt für mich.

Besonders interessant ist allerdings die Story, denn hier hatte ich tatsächlich eine ganze Menge erwartet. Die Auflösung rund um die Spiegel hat mir sehr gut gefallen und auch Scáthàn war unglaublich gut ausgearbeitet und konnte mich von sich überzeugen. Selbst die Auflösung um Cats Mutter war absolut gelungen und ich hätte nicht mit etwas so Großem gerechnet, weshalb es definitiv den richtigen Effekt erzielt hat!

Ansonsten muss ich aber sagen, dass es mich etwas gestört hat, dass die Verbindung von Cat und Finn so in den Vordergrund gerückt ist und es doch recht schnell ging. Obwohl es einen Grund dafür gibt, finde ich, dass man dem Ganzen mehr Zeit hätte geben können, also nicht direkt so stark wiegt. Anders kann ich es nicht beschreiben, ansonsten hat mir die Verbindung aber auch gut gefallen.




An sich hat mir das Buch wirklich gut gefallen, denn die Idee dahinter ist einfach großartig und auch Cats Familie konnte mich für sich gewinnen. Es ist einfach interessant, was hinter ihrer Herkunft steckt und inwiefern Caitlin davon beeinflusst wird. Dementsprechend verhält es sich auch mit den Nebencharakteren ähnlich. Sie waren mir fast alle sofort sympathisch und auch die Idee mit den Spiegeln konnte mich voll und ganz für sich gewinnen. Durch den Schreibstil kam ich schnell voran und doch muss ich sagen, dass er mir ab und an etwas zu kindlich gestaltet war. Ich kann nicht genau erklären wieso, aber hunterprozentig war es noch nicht meins. Ähnlich verhält es sich mit der Verbindung zwischen Caitlin und Finn, die ich an sich wahnsinnig gut durchdacht finde, andererseits aber denke, dass es etwas zu schnell ging und sie kaum Zeit hatten, sich wirklich kennenzulernen. Da hilft auch das Drum Herum nicht viel und es war auf Dauer auch etwas langatmig, alles aus beiden Sichten zu erleben. Die Story hat allerdings noch einiges rausgehauen, denn ich denke, dass die Autorin da wirklich tolle Ideen reinstecken konnte. Die Charaktere habe ich lieb gewonnen und auch Scáthàn und das Ende waren großartig, deshalb gibt es von mir 4 Federn!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
© Design by Freepik